ECP-Therapie – Biologische Bypass-Behandlung

Das pulssynchrone externe Gegenpulsationsverfahren EECP® wurde in den USA und China entwickelt und ist seit 2013 von der ESC (Europäischen Gesellschaft für Kardiologie) in ihren Leitlinien als eine mögliche Therapieoption bei koronarer Herzkrankheit KHK und Herzschwäche anerkannt. Die biologische Bypass-Behandlung ist also eine schonende Alternative zur nicht-invasiven Behandlung arterieller Durchblutungsstörungen. Sie bietet die Möglichkeit eine Stentimplantation oder eine Bypass-Operation zu verhindern. In Deutschland ist dieses bewährte Therapieverfahren bislang nur wenig verbreitet.

Wirkprinzip

Durch die EKG-gesteuerte puls-synchrone Kompression von Unterschenkel, Oberschenkel und Becken wird eine Extra-Pulswelle erzeugt, die den Druck in den Blutgefäßen kurzfristig erhöht und die Mikrozirkulation verbessert. In den Blutgefäßen kommt es zu einer Erhöhung der Scheerspannung, so dass sich die innerste Gefäßschicht erholen kann und es zur Öffnung neuer Umgehungskreisläufe kommt.

Durchführung

Bei der schmerzfreien biologischen Bypass-Behandlung werden gamaschenartige Manschetten an Unterschenkeln, Oberschenkeln und Becken angelegt, im Herzrhythmus aufgepumpt und der Druck wieder abgelassen. Vor Beginn und zur Verlaufskontrolle wird eine kardiologische Grunddiagnostik durchgeführt: EKG, Belastungs-EKG und Herzultraschall, Ermittlung des Knöchel-Arm-Index ABI, 6-Minuten Gehtest, NT-proBNP im Blut, ggf. Vektor-EKG.

Es werden 15 bis 35 einstündige Sitzungen durchgeführt, möglichst innerhalb eines kurzen Zeitraumes. Die meisten Patienten spüren bereits nach wenigen Sitzungen eine Linderung ihrer Beschwerden. Auch nach Abschluss der Behandlung kann noch mit einer weiteren Verbesserung des Gesundheitszustandes gerechnet werden, weil sich der begonnene Heilungsprozess bei gesundem Lebensstil fortsetzt.

Indikationen

  • Koronare Herzkrankheit KHK
  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit pAVK)
  • Generelle Durchblutungsstörungen und Arteriosklerose
  • Erektile Dysfunktion (Potenzstörungen)
  • Vaskuläre Demenz
  • Parkinson, Tinnitus

Behandlungskosten

Jede Behandlung wird entsprechend der Gebührenordnung für Ärzte GOÄ mittels Analogziffern berechnet. Die gesetzlichen Kassen erstatten die Kosten in der Regel nicht.

Kombination mit anderen ganzheitlichen Therapien

Strophanthin

Wir behandeln seit Jahrzehnten unsere kardiologischen Patienten mit dem bewährten Herzmittel Strophanthin.

Oxyvenierung

Intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger

CoEnzym Q10

Wichtig für die Zellatmung. Gabe intravenös oder als Nahrungsergänzungsmittel

Aderlass

Aderlässe verbessern die Fließeigenschaft des Blutes und sind ein seit langem bewährtes Mittel zur Senkung der Herzbelastung und des Blutdrucks. Je nach Indikation werden 50 bis 300 ml Blut abgelassen. Nach Hildegard von Bingen wird ein Aderlass in der ersten Woche nach Vollmond durchgeführt. Kleine Aderlässe können jederzeit vorgenommen werden.

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