Rückblick auf die Familiengeschichte

Vor 50 Jahren begann alles, was mit der Familie von Rosen und Gersfeld zu tun hat. Am 31. März 1971 trafen wir, aus Berlin kommend, im Rhönstädtchen ein und eröffneten kurz danach unsere Allgemeinpraxis am Marktplatz. Am 13. März 1981 folgte die Schlosspark-Klinik mit sehr wenig Geld, aber mit großem Mut. Inzwischen sind aus beiden Institutionen geworden, die weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannt sind und bis zur Corona-Krise Menschen aus der ganzen Welt zu uns brachten.

Der Anfang im Jahr 1971 war sehr schwer. Die Gersfelder Hausärzte machten uns das Leben nicht leicht und die Einwohner waren wegen unseres Namens sehr skeptisch. Dazu kam, dass ich gleich mit Naturheilkunde in der Praxis anfing, obwohl ich nur wenig Ahnung davon hatte, aber von dem festen Glauben durchdrungen war, auf dem richtigen Weg zu sein. Dieser Weg hat sich inzwischen sehr bewährt und dazu geführt, dass viele Patienten weite Wege auf sich nehmen, um in unsere Behandlung zu kommen.

Wir haben gelernt, jeden Patienten individuell zu behandeln, schließlich hat jeder Betroffene sein individuelles Krankheitsbild. Da wir immer hoch verschuldet waren, erst durch Hauskauf und Gründung der Praxis, dann durch die Eröffnung der Klinik, und immense Anlaufschwierigkeiten, mussten wir immer erfolgreich sein, damit wir überleben konnten. So haben wir versucht, für jeden Patienten ein Optimum in der Behandlung zu finden, damit wir ihm weiterhelfen und einen guten Ruf unserer Therapie aufbauen konnten.

Über Jahrzehnte lang stand die ständige Weiterbildung und Verbesserung unserer Therapie auf dem Programm. Das war für die Familie eine große Belastung und Herausforderung. Nur durch den unermüdlichen Einsatz unserer Ehefrauen ist dies letztlich möglich gewesen. Vielen Dank unseren Frauen.

38 Jahre lang waren Praxis und Klinik in getrennten Häusern untergebracht. Das kostete viel Zeit, erschwerte die Organisation und führte zu manchen Abstimmungsproblemen. Seit März 2020 befinden sie sich nun in einem Haus in der Fritz-Stamer-Str. 11. Es war eine mutige, aber letztlich genau die richtige Entscheidung. In der Klinik findet man zur Ruhe und genießt die fürsorgliche, individuell abgestimmte Entgiftungstherapie. Und in der Praxis kann man einen wunderbaren Blick in die Landschaft tun und sich mit unserem weitgesteckten Therapieprogramm allmählich in einen rundum gesunden Zustand versetzen lassen.

Aber unsere Patienten werden nicht nur behandelt. Gleichzeitig stellen wir hohe Ansprüche an ihre Mithilfe, sowohl bezüglich der Ernährung, der Optimierung des Schlafplatzes und der Schlafgewohnheiten, als auch bezüglich der Bewegung und der seelisch-geistigen Grundhaltung. Nur im Zusammenwirken zwischen Arzt und Patient kann eine Wiederherstellung der Gesundheit erreicht werden. Beide müssen dazu ihre jeweiligen Aufgaben bestmöglich erfüllen und immer wieder nach dem optimalen Weg suchen. Dann stellt sich häufig eine stabile Gesundheit ein, die allerdings permanent gepflegt werden muss. Von nichts kommt nichts. Denn wir behandeln weniger die Krankheiten, als dass wir uns bemühen, die Gesundheit von Körper, Geist und Seele möglichst optimal wiederherzustellen.

Dieser Weg ist manchmal etwas schwierig. Andererseits ist es aber auch erfüllend und beglückend, wenn nach abgeschlossener Behandlung Arzt und Patient mit dem Ergebnis zufrieden sind. Wir sind absolut davon überzeugt, dass wir mit diesem Konzept auf dem richtigen Wege sind, und dass wir damit die Grundvoraussetzungen einer menschenfreundlichen Medizin erfüllen. Krankheitsbehandlung ist wichtig. Aber Gesundheitserhaltung ist viel wichtiger.

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