Ganzheitliche Behandlung nach Corona-Infektion

Wir alle haben schon die Erfahrung gemacht, dass wir uns nach einem Infekt länger schlapp und erschöpft fühlen. Unser Körper braucht eben Zeit zur Erholung und Genesung. Mal mehr, mal weniger. Dies ist abhängig von der Art und Menge des aufgenommenen Erregers, sowie dem eigenen Gesundheitszustand.

Junge, bis dahin gesunde Menschen regenerieren schneller, ältere Menschen mit Vorerkrankungen brauchen in der Regel länger. Jedoch gibt es viele Ansätze, um die gesundheitlichen Voraussetzungen zu verbessern. Dies betrifft auch die Erkrankung mit SARS-CoV-2, im Volksmund „Corona“ genannt. Der Zustand nach der Infektion mit SARS-CoV-2 wird post-Covid- oder Long-Covid-Syndrom genannt.

Laut John Ioannidis, Professor für Epidemiologie und Statistik an der Stanford Universität, USA, liegt die Gesamtsterblichkeit an SARS-CoV-2 bei < 0,2 Prozent. Ihm zufolge sterben 0,23 Prozent der mit SARS-CoV-2 infizierten Menschen, die älter als 70 Jahre sind. Bei Personen unter 70 Jahren liegt die Fallsterblichkeit bei lediglich 0,05 Prozent. Bei den 20-Jährigen beträgt die Sterblichkeit an Corona gerade einmal 0,006 Prozent.

Die Sterblichkeitsrate ist naturgemäß bei den über 80-Jährigen höher, v. a. bei Altenheimbewohnern. Diese haben oft nicht nur eine schlechte Ernährung, sondern meist auch katastrophal niedrige Vitamin D-Spiegel. Jedes Virus hat hier leichtes Spiel.

Ernährung als Prophylaxe

Aber hier kann man leicht und preisgünstig eingreifen. Ein guter Ernährungszustand, gesunde, vitaminreiche Kost und ein hoher Vitamin-D-Spiegel können nicht nur das Risiko einer Infektion verringern, sondern auch den gefürchteten Zytokinsturm, also die Entzündungsreaktion des Körpers, abschwächen und so die Sterblichkeit reduzieren. Die von der DGE empfohlenen 800 I.E. reichen unserer Meinung nach nicht aus. Wir empfehlen nach Absprache i. d. R. Vitamin D3-Spiegel von > 50-60ng/ml im Blut. Omega-3-Fettsäuren können ebenfalls vor einem fatalen Krankheitsverlauf schützen. Auch hier dürften die meisten älteren Menschen ein Defizit haben.

Symptome nach Corona-Infektion

Die meisten mit Corona infizierten Menschen haben keine, oder nur sehr milde Beschwerden. Die symptomatisch Erkrankten haben dagegen z. T. mit langwierigen Beschwerden zu kämpfen. Neben genereller Erschöpfung können auch Lunge und Herz betroffen sein, so dass die sog. kardiopulmonale Belastbarkeit auch über Monate reduziert sein kann. Dies ist nach viralen Infektionen nicht unüblich.

Nach jeder schweren Grippe braucht der Körper Ruhe und Zeit, um sich zu erholen. Das kann durchaus Wochen und Monate dauern. Nach einer Ebstein-Barr-Virus-Infektion, also dem Pfeifferschen Drüsenfieber, im Erwachsenenalter auch mal Jahre! Nach einer Gürtelrose, d. h. einer schweren Infektion mit Herpesviren, leiden viele Patienten unbehandelt unter z. T. stärksten Schmerzen, auch noch nach Jahren.

Neurologische Langzeitfolgen wie z. B. Konzentrations- oder Geschmacksstörungen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen oder diffuse Beschwerden wie „brainfog“ sind ebenfalls nicht selten. Und auch diese Beschwerden kennen wir von anderen Infektionskrankheiten wie Borreliose oder Gürtelrose.

Therapie des Long-Covid-Syndroms

Wir konnten schon etlichen Corona-Patienten durch unsere ganzheitliche Therapie helfen, der unser seit Jahrzehnten bewährtes Behandlungskonzept, basierend auf einer vegetarischen Kost, Entgiftung und Entschlackung, zugrunde liegt.

Mit der Fußreflexzonenmassage stärken wir die Nieren, wodurch wasserlösliche Toxine besser entfernt werden können. Mit Leberwickeln sorgen wir dafür, dass die Leber fettlösliche Gifte unschädlich macht und ausscheidet. Und mit unserer HydRosen-Dauerbrause regen wir das Abwassersystem in unserem Körper, das Lymphsystem, an. Dabei wirken die aufprallenden Wassertröpfchen wie eine Ganzkörper-Bindegewebsmassage und Ganzkörper-Lymphdrainage. Hinzu kommt, dass durch den Kneipp-Effekt die Durchblutung in der Haut verbessert wird und die dieser Reflexzone zugeordneten Organe angeregt werden.

Mit der Nasenreflex-Therapie stimulieren wir nicht nur den „Steuermann des Hormonsystems“, die Hypophyse/Hirnanhangsdrüse, sondern behandeln auch Geruchs- oder Geschmacksstörungen.

Klassische Ausleitungsverfahren wie z. B. Schröpfen kombinieren wir mit stärkenden Verfahren wie Vitamin-Infusionen, Akupunktur oder Störfeldtherapie. Der Stoffwechsel in den Zellen und Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, verbessert sich. Der Organismus kann regenerieren und genesen.

Eine weitere Möglichkeit einer das Immunsystem stimulierenden Therapie, die Injektion von Thymusextrakten, wurde uns leider in der letzten Märzwoche ´21 vom Gesetzgeber genommen. So wird in Zukunft der Phytotherapie/Pflanzenheilkunde sicher wieder mehr Bedeutung zukommen. Als Beispiele seien genannt die Kapuzinerkresse – das „Penicillin des armen Mannes“, Eberrautentee zur Stimulation natürlicher Killerzellen oder auch Propolis.

Darüber hinaus wirkt sich das Heilklima des Kurorts Gersfeld im Biosphärenreservat Rhön besonders günstig auf anhaltende Lungenbeschwerden und die bei vielen Post-Covid-Patienten bestehende Fatigue aus.

Psychologische Betreuung

In Rahmen einer ganzheitlichen Behandlung spielt die Seele ebenfalls eine sehr wichtige Rolle, insbesondere in Corona-Zeiten. Denn diese sind geprägt von Angst. Angst vor Ansteckung, Angst zu sterben, Angst vor Quarantäne, Bußgeldern, Einsamkeit, Existenzangst usw. Angst schwächt das Immunsystem und das Gesamtsystem Mensch. Hier helfen wir neben den o.g. somatischen Therapien mit einem psychologischen Coaching, der heilenden Atmosphäre in unserem Haus und nicht zuletzt mit unserem Leitsatz „Auch Herzlichkeit hilft heilen“.

Entgiften, Entschlacken, Entschleunigen

Unser Therapiekonzept aus Entgiften, Entschlacken, Entschleunigen mit einzelnen, z. T. sehr einfachen Therapien und einer vegetarischen Vollwertkost hat sich über Jahrzehnte bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern bewährt. Die Erfahrung zeigt, dass es auch beim Long- Covid-Syndrom greift.

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